Reisen

Snow Polo in St.Moritz – and the winner is...

von Tamara Salathé
30.01.2017
Einmal mehr wird St. Moritz zum «Place to be». Niemand möchte die Schneepolo-Spiele auf dem gefrorenen See verpassen. Nebst viel Prominenz erscheint auch die Sonne höchst persönlich und strahlt mit den Besuchern um die Wette.

Den Auftakt am Freitag machen die Teams Cartier und Perrier-Jouet, gefolgt von Maserati und Badrutt’s Palace Hotel. Die Spiele verlaufen in rasantem Tempo und auf sehr hohem Niveau. Die Zuschauer halten die Luft an, während die schnaubenden Ponys eins werden mit ihren Reitern und der rote Ball geschickt an den Gegnern vorbeijongliert wird.

Nach jedem Spiel findet eine kleine, aber feine Preisverleihung statt. Die stolzen Gewinner waren nach den Eröffnungsspielen die Mannschaften von Badrutt’s Palace und Cartier. Die anspruchsvollen Voraussetzungen auf Schnee und Eis bei Minustemperaturen setzen dieses Jahr besondere Regeln voraus. Bereits nach der Hälfte eines Chukkers (so nennt man das Viertel eines Spiels von sieben Minuten), kann jeder Reiter sein Pony wechseln.

Pünktlich zum Beginn des 1. Spiels am Samstag kämpft sich die Sonne durch die dünne Wolkenschicht und versetzt den Schauplatz in ein imposantes Licht. Die Spieler der Teams Badrutt’s Palace und Perriet-Jouet blicken souverän und energiegeladen ins Publikum, bevor es wieder ernst wird auf über 1800 m.ü.M. 
Und das Publikum wird nicht enttäuscht: Nach einem Kopf- an Kopfrennen steht vier spannende Chukkers später erneut die Mannschaft Badrutt’s Palace auf dem Siegerpodest. Nach dem 2. Spiel qualifizierte sich Cartier für das «Grande Finale» am Sonntag. Die Stimmung auf dem gefrorenen St. Moritzersee könnte nicht besser sein: Feierlaune ist angesagt – es wird schon mal angestossen mit dem zum Klima passenden Champagner und bei cooler Live Musik.

Es ist Sonntag und prickelnder könnte die Atmosphäre nicht sein: tiefblauer Himmel über der Kulisse der verschneiten Engadiner Bergwelt und auf dem Spielfeld glitzern die Schneekristalle in Erwartung, von galoppierenden Hufen aufgewirbelt zu werden.
Die beiden Finalspiele können beginnen. Die Tribünen sind voll und auch an der Bande ist kein Plätzchen mehr frei. Als erstes treten die Teams Maserati und Perrier-Jouet gegeneinander an. Wem die Spannung zuviel wird, kann im stilvollen Ambiente des VIP Zeltes bei einem Glas Champanger kurz durchatmen (und sich aufwärmen). Um 14.15 Uhr ist es dann soweit: die beiden Besten stehen einander im finalen Zweikampf gegenüber: Team Badrutt’s Palace und Team Cartier.

Jetzt gibt es kein Halten mehr: das Publikum hat nur noch Augen für das Geschehen auf dem sonnengefluteten und weissglitzernden Platz. Nur noch Augen für die waghalsigen Ponys und deren verwegenen Reiter, die alle ihr Bestes geben, um die «Cartier Trophy» nach Hause zu tragen. Aber es kann nur einen Gewinner geben: und, nach 4 x 7 atemberaubenden Minuten ist dies das Team Cartier mit einem Resultat von 7 zu 3.

Aber gewonnen haben eigentlich alle, die dabei sein durften: das zahlreiche Publikum, die geschickten Reiter und die tapferen Ponys, die den Teams erst ihre glorreichen Auftritte ermöglicht haben: genug Gründe, im Polo Village das Glas zu heben – «Viva!», wie die Engadiner sagen, at the Top of the World!

http://www.snowpolo-stmoritz.com

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