Fashion Week

Chanel auf nostalgischem Waldspaziergang

Karl Lagerfeld stellte im Grand Palais die Herbst/Winter 2018/2019 Kollektion von Chanel vor - erneut von der Natur inspiriert.

In Paris ist der Duft von frischem Holz rar. Chanel änderte dies für einen Abend. Nur sechs Monate nach den Steinwänden und Wasserfällen liess Karl Lagerfeld einen Wald in den Grand Palais einziehen.
Das französische Modehaus nimmt mit dieser romantischen Naturverbundenheit Abstand zum transhumanistischen Ansatz verganger Kollektionen (man erinnere sich an das Data Center der Frühjahr/Sommer 2017 Kollektion). Dies unter der Leitung eines Kaisers, der schon (fast) als Hipster durchgeht. Die treuen Anhänger von 31 rue Cambon tauschen ihren Tweedanzug und Derby aber nicht gegen eine Tarnjacke, grobe Stiefel und eine Tasche aus Holz. Stattdessen lassen sie sich ins Ungewisse fallen, ohne dabei zur Karikatur zu werden. Darin liegt die anziehende Frische der Herbst/Winter 2018/2019 Kollektion. Lange Bleistift-Mäntel, weite Hosen mit aufgesetzten Taschen, Lamé-Stiefel und Bonbon-Schals, ohne sichtbares Konzept um den Hals gewickelt. Eine nostalgische Anlehnung an die Ursprünge. In dem Sinne: Back to the roots.

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