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Vom Chedi Andermatt in den Tiefschnee

Fernab der Pisten und Touristen bietet das The Chedi Andermatt mit der "Gotthard Deep Snow Experience" ein Wintererlebnis der Extraklasse an. Wir haben's ausprobiert.
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Dass sich im Urner Bergdörfchen Andermatt so einiges tut, ist inzwischen ein offenes Geheimnis. Ist die Teufelsbrücke passiert und kurvt man mit dem Zug oder Auto die Strassen auf 1400 Meter über Meer hoch, findet man sich in einem Winter-Wunderland wieder, in welchem Aufbruchstimmung herrscht. Seit der Eröffnung des The Chedi Andermatt, dem Fünfsterne-Komplex, welches über Hotelzimmer, Residenzen, Restaurants und einem Spa der Extraklasse verfügt, rüstet das ganze Dorf auf: Alte Fassaden werden erneuert, Häuser gebaut, Dorfkerne kreiert. Das grösste Projekt fernab der Zivilisation? Ganz klar der Zusammenschluss der Skigebiete Andermatt und Sedrun – mit seinen 120 Pistenkilometern sowie 25 Transportanlagen ist es das grösste Gebiet in der Zentralschweiz. 

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Klar: Andermatt wäre ohne das The Chedi nicht Andermatt. Oder besser gesagt: Nicht das moderne, weltoffene, aufregende und sich so schnell entwickelnde Andermatt, wie wir es bei jedem erneuten Besuch feststellen. Und das Chedi? Das wäre nicht sich selbst, wenn es für seine Gäste nicht zu jeder Saison etwas Besonderes in petto hätte. Diesen Winter: Die "Gotthard Deep Snow Experience", ausser Sichtweite von Pisten und Touristen. Was das exklusive Package verspricht? Einen Tag im Tiefschnee, inmitten der Berge, wo man nichts hört ausser das Knistern des Schnees. 

In der Umsetzung heisst das dann Folgendes: Nachdem man im The Chedi mit dem Porsche abgeholt wird, geht's mit Schneeschuhen auf dem Rücken in den Pistenbully, der einen durch den Tiefschnee zum Gotthardpass (oder eben dahin, wo es das Wetter ermöglicht) fährt. Nach einem Lunch im abgelegenen Lokal, wo man zwischen Skitourenläufer und Freeridern Käseschnitten mit Spiegelei vertilgt, schlüpft man in die Schneeschuhe: Nach einigen Hundert Schritten im Tiefschnee steht das Lawinentraining an. Man stapft, ortet, sondiert – und lernt vom Experten all das, was man über die Berge wissen muss. Auf das erfolgreiche Absolvieren des kleinen Lawinentrainingstests stösst man mit heissem Glühwein aus der Thermoskanne an, bevor man mit einem eigenen Zertifikat zurück auf das Pistenfahrzeug und runter vom Berg steigt. Zurück im Hotel, wärmt man sich im Spa oder in der Lounge wieder auf. 

Das Fazit vom Tag: Wir möchten unsere Zeit am liebsten nur noch in den Weiten der Schneehügel verbringen! Und können die Erfahrung der Extraklasse nur empfehlen. Die Ruhe, die Weite und der Frischekick - wir sind nach einem Tag im Tiefschnee ganz aufs neue verliebt in unsere Schweizer Berge. 

Thechediandermatt.com

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