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Wer sind die acht Finalisten für den LVMH-Preis 2019?

Anfangs waren es noch 1 700, am Ende wird es wird nur noch einer sein. Nach einer ersten Auswahl wählte die Jury aus den zwanzig Halbfinalisten, die am 1. und 2. März in Paris gastierten, acht junge Labels aus.
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Wenn wir uns die Entwicklung der Alumni des LVMH-Preises seit seiner Einführung im Jahr 2014 ansehen, verstehen wir die Begeisterung, die er noch immer hervorruft. In der diesjährigen Runde ist die Zahl der Anmeldungen explodiert - insgesamt 1 700 Einträge aus aller Welt sind hereingekommen - und daraus soll nun ein neues "Goldstück" herausgesucht werden, das Doublet, Marine Serre und Grace Wales Bonner nachfolgen kann.

Unter den sich noch im Rennen befindenden Kandidaten ist Kunihiko Morinaga vom Label Anrealage der wohl erfahrenste Teilnehmer. Seit mehreren Saisons tritt der japanische Designer an der Fashion Week Paris der Frauenkollektionen auf. Weniger experimentell und high-tech ist Thebe Magugu aus Johannesburg unterwegs. Der Designer schichtet in seiner Ready-to-Wear Kollektion für Frauen geschickt historische und kulturelle Aspekte übereinander.

Es sei darauf hingewiesen, dass vier der acht Labels keinen Anspruch darauf erheben, in irgendeine Genre zu passen und unter dem Unisex-Banner stehen: Bethany Williams, Hed Mayner, Spencer Phipps und Kenneth Izedonmwen, deren Neuinterpretation des nigerianischen Know-hows durch Schneiderei auf Instagram bereits für Begeisterung gesorgt hat. In der Kategorie der Männermode treten die Amerikanerin Emily Adams Bode und ein Duo aus England, Stefan Cooke und Jake Burt, an.

Die aufstrebenden Designer werden ihre Arbeiten bei Jonathan Anderson, Maria Grazia Chiuri, Nicolas Ghesquière und acht weiteren Experten der finalen Jury einreichen. Diese werden ihr Urteil bei einer Zeremonie in der Louis Vuitton Foundation im Juni abgeben. 

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