Fashion Week

Erinnerungswertes aus der Gucci-Show Herbst/Winter 2019/20

Bei Gucci werden die Masken abgelegt. Dabei erforscht Alessandro Michele die Dualität von Sein und Schein.
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DER APPETITANREGER

Eine rohe Holzbox und eine Inschrift im griechischen Alphabet: Am Morgen der Show liess Alessandro Michele in Mailand eine weisse Maske mit den Merkmalen des Hermaphrodits an seine Gäste übergeben. In der griechischen Mythologie ist der Sohn von Hermes und Aphrodite der Archetyp des Androgynen. 

DIE ATMOSPHÄRE

Die Einladung deutete auf ein Remake des Croisière aux Alyscamps in Arles hin. Doch dem war nicht so! Gucci zeigte die neue Kollektion in seinem Headquarter in der via Mecenate, welches in einen Eispalast der neuen Generation verwandelt wurde. 120 000 LED-Leuchten wurden auf einem 100 Meter langen, vollständig mit Spiegeln verkleideten Laufsteg platziert. 

DIE FLACHE WIDERSTAND

Masken hatte es zur Genüge. Einige waren archaisch, in Anlehnung an das Werk des Künstlers Eduardo Costa in den 1960er Jahren. Andere machten die Models zu Punks oder sogar zu Zirkuskünstlern. Es schien, als wollte Michele betonen, dass das Selbst immer auch eine andere Person ist. 

Gucci Herbst Winter 2019 Modenschau

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