Beauty

Was Parfüm und Diamanten gemeinsam haben

Wenn Sie an Cartier denken, kommen Ihnen unwiderruflich Uhren und Schmuck in den Sinn. Doch das französische Luxushaus hat auch eine bemerkenswerte Parfümlinie, die vor kurzem um eine neue Kreation erweitert wurde: "Carat".
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Die Entwicklung eines neuen Parfüms ist eine zeitaufwändige und arbeitsintensive Prozedur. Mathilde Laurent, Parfümeurin und seit dreizehn Jahren die "Nase" von Cartier, erzählt leidenschaftlich von ihrem Labor im Herzen von Paris: "Es ist immer ein besonderes Verfahren. Ich fange nie einfach so an. Alles beginnt mit einer inspirierenden Idee. Für "Carat" war dies der Diamant. Ich wollte die Welt des Schmucks und der Parfüms zusammenbringen. Aber auf eine neue Art und Weise. Weil ich Parfüm als unsichtbares Juwel sehe: Es besitzt wie der Diamant eine bestimmte Zusammensetzung und entsteht aus Bestandteilen der Natur". Die Farben eines Diamanten - die eines Regenbogens - sind der Ausgangspunkt für die Fertigung des Parfüms. Die sieben Farben wurden mit unerwarteten, aber passenden  Blumendüften ausgestattet: Veilchen, Iris, Ylang-Ylang, Narzisse, Hyazinthe, Tulpe und Geissblatt.

Laurent, bis vor zwei Jahren die einzige Frau weltweit, die intern als Parfümeurin für ein Luxushaus arbeitete, fügt hinzu: "Für "Carat" habe ich die Zutaten immer neu vermischt, bis ich die richtige Kombination gefunden habe. Ein spannender Prozess, denn es bleibt immer abzuwarten, ob die Düfte miteinander harmonieren. Es dauerte ein Jahr und weit über vierhundert Experimente, bis ich das ideale Rezept hatte. Und das ist verhältnismässig noch schnell! Der Diamant wurde dann auch als Modell für die Flasche gewählt: ein modernes Design mit einer Anspielung an die Opulenz der Art Deco. Oder wie Marilyn Monroe sang: Diamonds Are A Girl’s Best Friend."

Carat, Cartier, Eau de Parfum, 50 ml, CHF 120.

 

cartier.ch

 

 

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