Eine Ode an Prince: The man of mystery
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Eine Ode an Prince: The man of mystery

Als Ende April 2016 bekannt wurde, dass Prince verstorben ist, verursachte dies, wie so oft bei Prominenten, eine Schockwelle. Das Buch "Prince Pre Fame" zeigt einen Prince, wie man ihn kaum gekannt hat. Jung, leicht und sogar lächelnd.
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In den letzten Jahren sind einige grosse Künstler von uns gegangen, darunter David Bowie, Whitney Houston und Sharon Jones. Alles Legenden, die ein unschätzbares musikalisches Erbe hinterlassen haben. So auch Prince, der "little big man from Minneapolis" mit seinen 57 Jahren. Bis heute ist und bleibt er ein mysteriöses Genie.

Nun erscheint das Buch "Prince Pre Fame". Die Auflage ist auf zwölfhundert Exemplare limitiert. Davon sind einhundert Exemplare "strictly limited edition", nummeriert und signiert von Robert Whitman, inklusive einem Silber-Druck von einem der Bilder.

Das Buch besteht aus 648 Bildern, darunter Fotografien - davon vier in Farbe - und Kontaktabzüge, die Ihnen einen kleinen Einblick in den Auswahlprozess des Fotografen geben sowie einige handgeschriebene Texte von Prince. Sie können auch die Original-Pressebroschüre von 1977 über Prince sowie Tagebuchgeschichten von Gary Levinson finden. Zudem schrieb Prince-Fan und Filmemacher Spike Lee einen triumphalen, persönlichen und ergreifenden Aufsatz als Tribut.

Der Künstler Prince bleibt ein beispielloses Genie. In Bezug auf Stil, Mode, Sexualität, Ausdruckskraft und Kreativität sowie textlich und musikalisch gibt es niemanden, der ihm nahe kommt oder kommen könnte. Dass er so entwaffnend fotografiert wurde, ist einzigartig. Fotograf Robert Whitman sagt: "Wir hatten kein Stylist- oder Make-up-Team. Wir haben einfach Bilder auf der Strasse gemacht und alles ist ganz automatisch passiert. Prince war sehr entspannt. In meinem Studio hat er sogar sein Hemd ausgezogen und es mit Strasssteinen dekoriert."

Es war nicht leicht, Prince zum Lachen zu bringen, erinnert sich Whitman. Obwohl er ein Multiinstrumentalist mit extravagantem Modegeschmack war, verhielt er sich sehr schüchtern. Da ich nur eine Art extrovertierter Hippie war, fühlte er sich wohl. Das erste Lachen, das ich aufgenommen habe, war wegen seiner Nervosität, bin ich der Meinung. Dann taute er schnell auf. Eine der charmantesten Fotografien von ihm ist jene, auf der er - seine majestätische Afrofrisur fast bis zu den Schultern und die Beinde seiner Hosen extra breit - mich  über die Schulter hinweg ansieht und mit einem frechen Grinsen seinen Mittelfinger hebt.

Whitmans Fotografien beweisen, dass sein Modegefühl und die extrovertierte Erscheinung bereits da waren. Es ist nicht überraschend, dass Prince in den folgenden Jahrzehnten eine ästhetische Entwicklung durchgemacht hat. Der Prince von 1977 liebte ein gut geschnittenes Hemd, Pre-Purple-Rain-Rüschen und gestrickte Rollkragenpullover. Whitman sagte: "Er hatte damals seinen eigenen Stil noch nicht völlig entdeckt, aber er folgte schon da seinem eigenen Mode-Bewusstsein. Ich glaube, er war auf der Kippe der Verwandlung von Prince Rogers Nelson zu einer wahren Stilikone. "

"Prinz Pre Fame", Robert Whitman. Zum Verkauf über die Vero App.
CHF 135 (limitierte Auflage) oder CHF 740 (streng limitierte Auflage).


www.princeprefame.com / www.vero.co

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